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Im Juli musste ich beruflich nach Stralsund. Anreise Donnerstag, Vortrag Freitag. Seit die Bahn nicht nur via Berlin, sondern auch eine via Hamburg dorthin fährt, ist die Verbindung besser, aber es dauert immer noch ewig und macht immer noch keinen Spaß. Wenn zu Hause irgendwas sein sollte, gibt es auch echt wenig Möglichkeiten von dort mal eben schnell weg zu kommen. Zum Glück hat die Bahn so gesalzene Preise, denn wir dürfen alternative Verkehrsmittel bei gleichen oder geringeren Kosten nutzen. Mopped? Mopped. Aus Zeitgründen muss der Hinweg fast komplett über die Autobahn gehen, erst ab Rostock die Küste entlang über den Barther Bodden nach Stralsund, aber für den Rückweg bin ich frei. Wenn ich eh schon so weit östlich bin, kann ich auch den Umweg über Berlin machen, entlang des Müritz-Nationalparks, und Freunde besuchen. Samstag dann das deutsche Äquivalent des Highway 101 von kurz vor Ende bis fast zum Anfang fahren: die Bundesstraße 1. Na gut, wie 101 ohne kalifornische Küste und zwei Drittel kürzer. Der Verlauf der B1 folgt einer mittelalterlichen Handelsroute und verband früher unter dem Namen Reichsstraße 1 die West- mit der Ostgrenze des deutschen Kaiserreiches. Der Streckenverlauf ist heute noch im Wesentlichen der selbe, von den ehemals 1392km verbleiben 778km von der niederländisch-deutschen bis zur deutsch-polnischen Grenze. Der avisierte Streckenabschnitt von Berlin ins Ruhrgebiet ist ca. 550km lang.

Weil das schon ganz schön viel Strecke ist, alleine rund 630km hoch nach Stralsund, ich erst seit einem guten Monat rechtlich befähigt war einspurige Fahrzeuge mit mehr als 11kW Leistung zu fahren und meine längste Strecke bis dato ca. 200km waren, musste eine Testfahrt her. Also am Wochenende vorher einmal die Verwandtschaft in Frankfurt besuchen, das macht ziemlich genau 500km, mit Kaffeetrinken in der Mitte. Wenn 500km gehen, gehen auch 630km. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Ruhrgebiet — Stralsund

Dichtes Verkehrsaufkommen auf der Autobahn, Symbolbild (Quelle: Bundesarchiv, Bild 146-1979-025-30A / CC-BY-SA)

Leider forderte die Arbeit am Donnerstag Vormittag etwas mehr Zeit, als erhofft und ich kam erst kurz vor Zwölf los. Also rauf auf die A1 und rüber über die A20. Denkste, ist ja Ferienzeit. Während der Verkehr bis Bremen ganz locker fließt, wird es gen Hamburg immer dichter und wir stauen uns schön durch die Kreuze. Inzwischen ist es auch gut warm und die Frage ob Rettungsgasse fahren oder warten bis ich gar bin, ist leicht beantwortet. Hier kann ich auch sagen: Neonweste und Tagfahrlicht rocken im dichten Verkehr. Es gibt natürlich immer noch die Helden, die einfach nicht möchten, dass das Mopped da durch fährt, wenn sie doch stehen müssen. Ich hatte aber auch mehrfach die Situation, dass ich eigentlich schon dabei war in die Bremse zu greifen, der überraschte Dosenurlauber das dann aber stattdessen tat und erst hinter mir sinnlos in die für einem Moment schnellere, andere Spur drängelte. Insgesamt wurde ich extrem wenig geschnitten, signifikant weniger als sonst im Auto. Auch mal nett.

Wegen später loskommen und weil lane splitting zwar besser ist als Stau, aber trotzdem langsamer als freie Bahn, musste der Barther Bodden dran glauben. Mit dem Conference Dinner hatte ich einen fixen Termin am Abend, vorher noch Hotel finden, einchecken, umziehen. Die Zeit drängte also etwas. Ich habe für die Strecke knapp 7 Stunden gebraucht, vier Pausen gemacht und bei dreien davon auch gleich getankt. Im Wesentlichen aber viel Wasser getrunken. Gelernt: ich bin zu groß für den Windschild der Scarver, der Winddruck beginnt in der Mitte der Brust. Ab ca. 150km/h nageln die Turbulenzen den Helm in repetitivem Rythmus gegen die Stirn und nach kurzer Zeit ist das nicht mehr schön. Da muss also was passieren (ist es inzwischen auch, schreibe ich später mal drüber). Auch gelernt: Während Autobahn nicht super spannend ist, ist es auch nicht schlimm und das Mopped auch auf der langen Strecke recht bequem. Das ist insofern eine relevante Erkenntnis, als der Plan bei der Anschaffung war, nach Möglichkeit alle alleine im Auto gefahrenen Strecken in Zukunft auf zwei Rädern zu machen. Schaut gut aus.

Stralsunder Altstadt und Ozeaneum (rechts)

Stralsunder Altstadt und Ozeaneum

Stralsund ist irgendwie eine typische Provinzschönheit, sehr übersichtlich aber nett. Letzteres sollte es auch sein, denn die alte Hansestadt ist schließlich UNESCO-Welterbe.

Das Hotel war ok. Eine kleine, alte Villa in ordentlichem Renovierungszustand, gut gelegen für’s Abendprogramm, Zimmer klein aber sauber, wenn man vom Hausstaub im Kopfkissen absieht. Für Ostdeutschland nicht wirklich günstig, aber es ist ja auch ein Urlaubsort zur Hauptsaison und dafür war es fair.

Strelasund unterhalb der Fachhochschule

Strelasund unterhalb der FH Stralsund

Stralsund — Berlin

Treppenhaus im Hotel

Treppenhaus im Hotel

Statt zurück ins Ruhrgebiet ging es am Freitag am frühen Nachmittag weiter nach Berlin. Lufttemperatur: 34°C, Fahrerstatus: flüssig. Mein Gepäck und die Motorradklamotten hatte ich nach dem Auschecken im Wäschekeller des Hotels unterstellen dürfen. Als ich nach dem Festzurren des Gepäcks anfing, mich in die Lederkombi zu packen, tropfte ich schon fröhlich vor mich hin. Die Dame, die für die Reinigung der Zimmer zuständig war, wurde dieses Zustands ansichtig und sprach die Worte: „Ihr Zimmer hab ich noch nicht sauber gemacht. Im Flur steht ein Paket Bettwäsche. Wenn Sie mir das die Treppe hoch tragen, gebe ich Ihnen einen Schlüssel und Sie können nochmal duschen.“ Grinsen. Deal. 15min später saß ich dann endlich frisch abgekühlt auf dem Mopped.

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Schmale Straßen und weite Felder auf dem Weg zum Barther Bodden

Da ich die Strecke an der Küste entlang auf dem Hinweg knicken musste, fuhr ich nicht direkt gen Süden, sondern erst noch westlich Richtung Rostock. Aus Stralsund heraus führte die Straße durch eine schöne, offene Landschaft aus Feldern in, zu dieser Zeit, variablem Erntezustand. Die Versuchung hier die L213 zu verlassen und die Feldwege bis direkt zu Küste zu nehmen ist groß. Falls ich nochmal da oben bin, mache ich das und fahre dann direkt wieder Richtung Süden, denn westlich gen Rostock lohnte nur bedingt. Vom Meer sieht man nicht viel, wenn man näher dran kommt, denn da ist der Deich. Auf dem Deich sind Badetouristen, die auf der anderen Straßenseite parken und so zahlreich wie unverhofft auf die Fahrbahn springen. Berliner Kennzeichen en masse und dann irgendwann das Logo eines großen Sandwich-Franchises. Spätes Mittagessen nach einer knappen Stunde durch die Gegend zuckeln. Anschließend schön in den Stau Richtung Rostock. Landstraßen voll, Bundesstraße voll, alles einspurig. Kurz vor Rostock einmal tanken. An der Tankstelle war es wie im Krieg, Rückstau gute 100 Meter auf die Bundesstraße und die Nerven der Fahrer entsprechend. Wo zur Hölle war ich hier gelandet? Warteschlange 0:Mopped 1, immerhin.

Zum Abkühlen nach alle dem Stop & Go dann bei Rostock kurz auf die Autobahn bis in Höhe von Teterow. Ab da war das Fahren sehr gemütlich. Die Strecke ist nicht anspruchsvoll, aber landschaftlich ist es da ja schon echt schön. Es drängt sich der Eindruck auf, in MeckPomm sei alles sehr klein, insbesondere die Orte. Nur die Landmaschinen, die sind riesig. Aber wenn die Zugmaschine mehr als ihre Spur braucht ist mir das auf dem Mopped ja eher egal. Die Erkenntnis, dass man nur fast drunter durch passt und auf Kopfhöhe ein massiver Querträger und eine Anhängerkupplung zum durch den Kopf stecken sind, bleibt jedoch unerquicklich. Die Strecke mit einem Auto zu fahren würde unglaublich saugen — hinter jedem Traktor eine Autoschlange. Mit dem Mopped: An die Mittellinie und in Ruhe gucken, Blinker, runterschalten, BROOOOOAAA, Problem gelöst. Die Blechkameraden bleiben derweil, wo sie sind, denn es gibt schon reichlich Gegenverkehr und die Dosenbeschleunigung reicht meist nicht zum vorbeikommen. Solange die Straße durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet führt, ist sie eine Allee. Unter dem Aspekt „Flucht in Grüne“ ist das nicht so angenehm, denn man müsste dann schon auch noch zwischen zwei Bäume treffen, aber es ist sehr hübsch. Die Ortschaften weniger. Um et ma für Hiesige zu sagen: Der Renovierungsstand von Herne-Mitte ist da jetzt besser. Bestätigt aber die tiefe Weisheit des Ruhrgebietsmenschen: Woanders is auch kacke.

Je näher die Müritz, desto mehr Wald. Ich habe von der ganzen Strecke kein einziges Photo, denn es war nett zu fahren und zum Anhalten auch viel zu warm. Zwischendurch musste ich dann doch mal kurz die Beine ausstrecken und mal ein paar Meter laufen. Kaum hatte ich die Jacke aus, wurde ich von allem attackiert, was das flache Land an Blutsaugern zu bieten hat.

Knapp den Stechinsekten entronnen

Knapp den Stechinsekten entronnen

Als sich dann noch eine Hornisse mit der Neonweste (jaja, ich weiss …) anfreunden wollte, sah ich zu, dass ich schnell wieder auf den Bock und weiter kam. Der Rest der Strecke bis nach Berlin ging bis Dannenwalde viel durch Wald und recht flüssig von der Hand. Navigation ungefähr nach Ortsschildern und eigentlich eh nur der Straße folgen. Irgendwann folgte ich einem Schild zu einer Bundesstraße und fand mich auf einer zweispurigen Straße wieder. Schade, aber andererseits nicht unpraktisch, denn ich war immerhin den größten Teil meiner Strecke so gefahren, wie ich geplant hatte und langsam kam auch der Hunger durch. Von Oranienburg nach Berlin rein gings dann über die Autobahn. Zur Einfahrt zeigte sich das dicke B von seiner schönsten Seite: im goldenen Licht der tiefstehenden Abendsonne. Denkt euch das einfach, es gibt kein Photo. Ich mag Berlin ja im Sommer echt gerne. Im Winter nur so ein bisschen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Mobile Touristenfallen

Mobile Touristenfallen

Nach Ankunft, Abwaschen von Schweiß und Staub und Konsum eines isotonischen Sportgetränks, gabs dann zum Abendessen lecker Burger mit Fritten im Frittiersalon. Nachher noch kurz was trinken. Aus „kurz“ und „bin voll müde“ (um halb Zehn) wurde dann doch halb Zwei, wegen mir, Freunden und Freunden von Freunden.

Berlin — Ruhrgebiet

Nach viel zu warmer aber extrem bequemer Nacht auf dem Monsterluftbett der Familie ging es um kurz nach Zehn weiter. B1 finden und folgen. Eigentlich ganz einfach. Erst Samstag Morgen Einkaufsverkehrsgehechel und plötzlich breite Cruiserstraße zum Wannsee und kaum einer da. Vorher noch in irgendeinem Tunnel an der fehlerlosen Funktion des eigenen Auspuffs gezweifelt, bis im Rückspiegel die Harley mit den zwei sehr kurzen und sehr offenen Auspuffrohren auftauchte. Kurzer Ohrenschmerz beim Überholtwerden trotz Gehörschutz unterm Helm. Der Fahrer ganz professionell in Jeans, offener Lederweste ohne was drunter und EierschaleAnscheinshelm. Kurz gedacht: Falls der bei mehr als 20km/h absteigt, hat er auch nur einen Versuch. Jeder wie er mag.

Frühstück in Potsdam verschoben, denn ich war ja gerade erst aufgestiegen und der Hunger hielt sich in Grenzen. Frühstück dann etwa eine Stunde später in der Nähe von Groß Kreutz im Havelland. Autohof statt Café. Mist, hätte ich besser mal in Potsdam gefrühstückt. Außerdem: schon zwei Stunden gefahren und noch nicht einmal 80km weit gekommen. Weiterhin gilt: Landschaft nett, Orte geht so. Man sieht leider viel von letzteren. Während die B1 weiter westlich zwar durch Städte geht, vielfach aber um Ortschaften herum geführt ist, kann man hier dem Kampf der Anwohner um Lebensqualität noch live beiwohnen: allenthalben handgemalte Schilder, die eine Ortsumgehung fordern. Ich wäre auch dafür, denn während es den meisten kleineren Orten an sehenswerter Architektur mangelt, gab es Ampeln offensichtlich irgendwann mal für lau. Teilweise Fußgängerampeln, die keine Anforderungsampeln sind. Stehen ein Auto, ein Moppedfahrer in Leder und null Fußgänger in der prallen Sonne. Keine Kreuzung, keine Einmündung. Keine Pointe.

Das Thermometer am Autohof zeigte 38°C und ich kam sehr viel langsamer voran, als erwartet. Nach ca. 150km Gesamtstrecke informierte mich ein freundliches Schild am Straßenrand, dass die B1 in der Nähe von Magdeburg für rund 50km gesperrt sei. Der nächste Ort ist Burg bei Magdeburg und ich beschließe, dass der Umweg nicht sein muss und die B1 und ich uns frühestens in kühlerer Witterung wiedersehen werden. Ab auf die A2. So war das zwar nicht geplant, aber über Land macht gerade auch keinen Spaß.

autobahn-2Es wird kurz angenehm kühl, dann ist aller Schweiß –fupp– verdunstet. Bei halboffenem Visier drückt der Fahrwind zwar im Gesicht, aber kühlen tut er auch bei 180 nicht. Immerhin komme ich schneller voran und ehrlich gesagt ist das auch gut. In der Gegend von Braunschweig merke ich, dass ich matschig werde im Kopf. So viel Pause auf so wenig Strecke hatte ich eigentlich nicht geplant. Aber es ist verdammt heiß und ich muss schon allein anhalten, weil ich trinken muss. Camelbag wäre nett. Der Rastplatz ist gar nicht mal so übel, denn es gibt ein paar Bäume mit halbwegs ordentlicher Krone und damit Schatten. Außerdem stehen zwei davon in tauglichem Abstand für meine Hängematte. Die Matte ist gepackt mit einigermaßen baumschonenden Schlauchbändern zur Befestigung und zwei Karabinerhaken etwa so groß wie zwei Fäuste und wiegt um die 200g. Ich fahre sie auf längeren Strecken eigentlich fast immer spazieren, egal ob ich auf zwei oder vier Rädern unterwegs bin. Wenn ich, wie hier, echt eine Pause brauche, ist sie Gold wert und viel bequemer, als jede Bank. Also fix die Hängematte aufgespannt, den Helm um das Seil geklippst, Rucksack mit Geld und Dokumenten auf den Bauch gelegt und Träger um die Hand gewickelt. Was getrunken, langsam einen halben Energieriegel geknurbst, da kein Restaurant in der Nähe und dann weggedöst. Nach vielleicht 15 Minuten wieder aufgewacht (so viel besser als Sekundenschlaf) und festgestellt, dass eine Ameisenstraße vom Baum über das Schlauchband zum Helm führt. Mist. Ich habe mir dann redlich Mühe gegeben, die Viecher alle loszuwerden, aber später auf der Autobahn kribbelte es trotzdem noch ab und zu am Kopf und ich muss mir zwei oder drei kleine Krabbler mit dem Handschuh aus dem Gesicht fischen. Klares „geht so“. Das Fahren ging aber nun wieder besser. Bei Hannover fing es etwas überraschend an zu regnen. Das S100-Imprägnierspray, mit dem ich die Kombi behandelt hatte, hielt ungefähr 20 Minuten durch, danach fing es punktuell an, feucht zu werden auf der Innenseite. Die Abkühlung war aber nicht unwillkommen und ich fuhr dann halt mal tanken. Als ich gezahlt hatte, war das Gröbste auch schon vorbei und es tröpfelte nur noch. Als das Weserbergland vor mir lag, schien schon wieder die Sonne. Überhaupt, das Weserbergland. Man fährt da auf der elends breiten A2 nichtsahnend über eine Hügelkuppe und plötzlich öffnet sich vor einem diese wunderschön hügelige, abwechslungsreiche Landschaft. Ich brauche eine Kamera am Mopped. Still-Kamera, gutes Glas, großer Sensor, GPS optional, dito HD-Video. Merke außerdem: 1. vor dem Deponieren des Helms die lokale Ameisenpopulation besser im Blick haben, 2. auf der A2 rund um Braunschweig blitzen Blitzer auch von hinten, 3. mal im Weserbergland Mopped fahren.

Der Rest der Strecke ging dann so locker von der Hand, dass ich auf weitere Pausen verzichtet habe. Die Temperaturen waren auch wieder bei unter 30°C angekommen, der Fahrtwind brachte Kühlung bei zügiger Fahrt und so war ich auch zum Abendessen wieder zu Hause. Insgesamt rund 1600km in drei Tagen, viel schöne Gegend, fahrerisch unanspruchsvoll, ein bisschen viel Autobahn aus Zeitgründen. Fazit: Ohne (engen) Zeitrahmen wäre alles viel schöner. Aber mit ist besser als gar nicht und für den Anfang war es, wie der Franke sagt, ned schlechd. Ich würde gerne mal eine Tour fahren, die ein Ziel hat, aber keinen Zeitplan. Ich sage Bescheid, wenn ich weiß, wie sich das in mein Leben integrieren lässt.

Im Ruhrgebiet ist auch schön

… und im Ruhrgebiet ist es ja auch schön