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Genussfahren ist im Ruhrgebiet ja so eine Sache. Es gibt dafür tendenziell zu viele Menschen pro Quadratkilometer, zu viele Ampeln, zu viele Autobahnen. Für die kurze Feierabendrunde taugt die Gegend südlich von Witten/Sprockhövel/Hattingen, wenn es etwas länger sein soll, dann fahre ich doch lieber ins Sauerland oder ins Bergische. Versteht mich nicht falsch, ich lebe gerne hier, aber mal eben kurz das dichtbesiedelte Gebiet verlassen ist nicht.

Hier ist es mal wieder das Sauerland geworden. Muss irgendwann im September gewesen sein. Via A40/B1/A44 einen gewissen Sicherheitsabstand zum Kern-Pott erarbeiten und wahlweise bei Unna runter auf die B233 Richtung Wickede (Ruhr), oder erst in Neheim. Dann Richtung Arnsberg, über die L735 und L743 nach Meschede, von dort über die L740 Richtung Remblinghausen, vor Bödefeld auf die L776 nach Bad Fredeburg. Von dort aus geht es über Holthausen hinunter ins Sorpetal.

Bekannt aus dem Header. Hier kommt es her: zwischen Holthausen und Niedersorpe

Die Sorpestraße ist wundervoll kurvig, aber in beeindruckend schlechtem Zustand („Lass mal warten bis Gras über die Sache gewachsen ist“). Von Rehsiepen, dem letzten Ort im Tal, geht die Straße in einigen Serpentinen von 555m auf etwas über 700m. An der nächsten Kreuzung kann man die Tour durch Rechtsabbiegen noch um einiges verlängern, aber so viel Zeit war gerade nicht. So geht es über Siedlinghausen wieder zurück in Richtung Meschede. Ab hier kann man immer wieder mal über die Autobahn abkürzen. Ich mache stattdessen noch einen Abstecher zum Hennesee, an dem schon nicht mehr so richtig viel Betrieb herrscht. Dann wieder zurück nach Arnsberg und dort auf die Autobahn. Gesamtstrecke knapp 300km, davon 50km bis 120km Autobahn (ca. 80km in diesem, meinem Fall).

Hennesee

Zwischen Meschede und Arnsberg

Wem das zugehörige Stück Liedgut bisher entgangen ist, der hat hier die Gelegenheit diese eklatante Bildungslücke zu schließen.

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